Am Samstag, den 21.11.2026 ab 13 Uhr wird der diesjährige Weihnachtsmarkt auf unserem Dorfplatz veranstaltet.
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St. Martin Umzug
Am Freitag, den 6. November 2026, findet der diesjährige St. Martinsumzug in Flußbach statt. Beginn ist um 18:00 Uhr am Bushäuschen. Von dort zieht der Martinszug, angeführt von St. Martin auf dem Pferd und begleitet vom Musikverein Lüxem, durch die Straßen des Ortes bis zur Feuerstelle.
Am Feuer sorgt – wie im vergangenen Jahr – der Sportverein Flußbach für die Verpflegung. Dort werden außerdem Brezeln vom St. Martin an die Kinder verteilt.
Die Feuerwehr Flußbach übernimmt die Begleitung des Zuges sowie die Brandwache.
Die Ortsgemeinde Flußbach als Veranstalter bedankt sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung und lädt die Bevölkerung herzlich zur Teilnahme ein.
Wie in den vergangenen Jahren freuen wir uns, wenn die Anwohner entlang des Zugweges ihre Häuser mit Kerzen oder Laternen schmücken und so zur besonderen Atmosphäre des Umzuges beitragen.
Ortsgemeinde Flußbach
Gründungsversammlung Förderverein für die Gedenkstätte des ehemaligen Frauenstraflagers
Ein würdiger Ort des Erinnerns für Flußbach: Förderverein für die Gedenkstätte des ehemaligen Frauenstraflagers soll gegründet werden
Initiativkreis lädt zur Gründungsversammlung am 28. Oktober ein – Engagierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter herzlich willkommen
Ein lange überfälliger Schritt für die Erinnerungskultur in der Region steht bevor: Am Mittwoch, 28. Oktober 2026, soll der Förderverein „Gedenkstätte ehemaliges Frauenstraflager Flußbach e. V.“ gegründet werden. Der Initiativkreis ehemaliges Frauenstraflager Flußbach lädt dazu alle Interessierten um 19 Uhr ins Bürgerhaus in Flußbach ein.
Ziel des geplanten Vereins ist es, einen würdigen Ort des Erinnerns, des Lernens und der historischen Verantwortung zu schaffen. Das ehemalige Frauenstraflager Flußbach ist ein Ort nationalsozialistischen Unrechts, an dem Frauen ihrer Freiheit beraubt und Opfer eines menschenverachtenden Systems wurden. Dennoch stand die Geschichte des Lagers über Jahrzehnte hinweg kaum im öffentlichen Bewusstsein. Bis heute fehlt ein angemessener Erinnerungsort, der dem Schicksal der dort inhaftierten Frauen gerecht wird.
Erinnerung sichtbar machen und Verantwortung übernehmen
Der Initiativkreis möchte dies ändern und die historische Bedeutung Flußbachs stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Dabei soll die geplante Gedenkstätte auch in enger inhaltlicher und erinnerungskultureller Verbindung mit der Gedenkstätte KZ Hinzert stehen. Beide Orte sind Teil der Geschichte nationalsozialistischer Verfolgung, Entrechtung und Gewalt. Während Hinzert als Gedenkstätte etabliert ist, steht Flußbach noch am Anfang dieses Weges.
Ein wichtiges Signal für das Vorhaben war die Gedenksitzung des Landtags Rheinland-Pfalz am 27. Januar 2026. Dabei wurde das ehemalige Frauenstraflager Flußbach ausdrücklich als ein lange übersehener Ort nationalsozialistischen Unrechts benannt. Diese öffentliche Anerkennung unterstreicht die Bedeutung des Vorhabens und bestärkt den Initiativkreis darin, nun konkrete Schritte für eine würdige Form des Gedenkens vor Ort einzuleiten.
Auch die Verbindung zur Justizgeschichte des Landes spielt dabei eine wichtige Rolle. Das Lager stand in engem Zusammenhang mit dem Strafvollzug in Wittlich und war zeitweise in die damaligen Haftstrukturen eingebunden. Die historische Aufarbeitung soll deshalb auch diese Zusammenhänge berücksichtigen.
Mitstreiterinnen und Mitstreiter ausdrücklich gesucht
Mit der Gründung des Fördervereins soll eine verlässliche Grundlage geschaffen werden, um das Vorhaben langfristig voranzubringen. Dafür braucht es Menschen, die sich für die Aufarbeitung der Geschichte, die Erinnerung an die Opfer und die Entwicklung eines würdigen Gedenkortes einsetzen möchten.
Der Initiativkreis richtet deshalb eine herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger, historisch Interessierte, Vereine und Institutionen: Wer sich für eine lebendige Erinnerungskultur engagieren und die Entstehung der Gedenkstätte aktiv unterstützen möchte, ist herzlich willkommen. Eine Mitgliedschaft von Beginn an bietet die Möglichkeit, das Projekt mitzugestalten und seine weitere Entwicklung zu begleiten. Auch neue Ideen, fachliche Anregungen und praktische Unterstützung sind ausdrücklich erwünscht.
Die geplante Gedenkstätte soll nicht allein an vergangenes Unrecht erinnern. Sie soll zugleich ein Zeichen für Menschenwürde, Demokratie und gesellschaftliche Verantwortung setzen – und deutlich machen, wie wichtig es ist, Ausgrenzung, Entrechtung und menschenverachtender Gewalt entschieden entgegenzutreten.
Einladung zur Gründungsversammlung
Die Gründungsversammlung findet am Mittwoch, 28. Oktober 2026, um 19 Uhr im Bürgerhaus Flußbach, 54516 Flußbach, statt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem eine Einführung in die Geschichte des ehemaligen Frauenstraflagers, die Beratung und Beschlussfassung über die Vereinssatzung, die Wahl des Vorstands sowie die Festsetzung des Mitgliedsbeitrags.
Der Initiativkreis hofft auf eine rege Beteiligung und viele Menschen, die bereit sind, diesen wichtigen Weg gemeinsam zu gehen. Denn ein würdiger Erinnerungsort entsteht nicht von allein: Er braucht Engagement, Unterstützung und den gemeinsamen Willen, die Geschichte sichtbar zu machen und die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten.
Für den Initiativkreis ehemaliges Frauenstraflager Flußbach:
Wolfgang Scheibe, Ortsbürgermeister Flußbach
Marcus Heintel, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach
Monika Metzen-Wahl, Emil-Frank-Institut Wittlich

